334. Dienstagabend-Fortbildung am 06.01.2026

Thema: „Wenn Partnerschaft verletzend wird – Häusliche Gewalt erkennen und gut versorgen“
Referentinnen: Marion Winterholler und Karin Wieners, Berlin

Bescheinigung: Eine Teilnahmebescheinigung erhalten Sie, wenn Sie innerhalb von vier Wochen nach Erst-Veröffentlichung des Streams die Ergebnisse des entsprechenden Online-Fragebogens zu mindestens zwei Dritteln richtig beantwortet und Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse angegeben haben.

Die Bearbeitung der Fragebögen und der E-Mail-Versand der Teilnahmebescheinigungen erfolgen innerhalb von vier Wochen nach Eingang über das Philipp-Pfaff-Institut.

Anmerkung: Wir bemühen uns um eine geschlechtergerechte Sprache. Im Interesse einer besseren Lesbarkeit wird auf eine durchgängige weibliche, männliche oder diverse Formulierung verzichtet. Die Personenbezeichnungen beziehen sich auf Menschen jeglicher Geschlechtsidentität. Dessen ungeachtet gelten die Regelungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes.

Frage 1: Wie hoch ist die Prävalenz von körperlicher und/oder sexueller Gewalt in Paarbeziehungen bei Frauen (ab 16. Lebensjahr) in Deutschland?
Frage 2: Was gilt als höchster Risikofaktor für Frauen, Gewalt in einer Partnerschaft zu erleiden?
Frage 3: Welche Handlungsweisen gehören nicht zu den Interventionsschritten bei häuslicher Gewalt?
Frage 4: Welche der folgenden Reaktionen ist im Gespräch mit einer von häuslicher Gewalt betroffenen Patientin/Patienten vorrangig zu wählen?

Fall: Eine 32-jährige, in der Praxis gut bekannte Patientin berichtet im Rahmen eines Routinetermins von Kreislaufproblemen. Die sonst gesprächsfreudige Patientin erscheint Ihnen heute bedrückt. Auf Ihre Nachfrage, wie es ihr geht, bricht sie in Tränen aus. Die Patientin hat vor sechs Monaten geheiratet. Was tun Sie nach Abschluss der Behandlung?

Fall: Eine 46-jährige Architektin stellt sich an einem Montagmorgen mit Zahnschmerzen und einer Schwellung am Unterkiefer in der Praxis vor. Der begleitende Partner nennt einen Sturz im Badezimmer als Ursache und schildert detailliert den Unfallhergang. Er möchte bei der Untersuchung anwesend sein. Was spricht dafür, die Patientin unter vier Augen auf mögliche Gewalterfahrungen durch den Partner anzusprechen?

Frage 7: Was sollten Sie im Interesse von Schutz und Sicherheit einer gewaltbetroffenen Patientin/Patienten vermeiden?
Bitte rechnen Sie 4 plus 6.